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Ho'oponopono

Ho’oponopono ist ein hawaiianisches Vergebungs‑ und Klärungsritual, das hilft, innere und äußere Konflikte zu heilen. Der Kern besteht aus vier einfachen Sätzen, die Verantwortung, Vergebung, Dankbarkeit und Liebe ausdrück

Wie lautet das Hoʻoponopono?

Die vier Sätzen, die du an dich selbst, eine andere Person oder eine Situation richtest:

 

“Es tur mir leid” 

“Bitte verzeihe mir” 

“Ich liebe dich” 

“Danke”

 

Schritt für Schritt Anleitung:

 

1. Thema wählen

Wähle eine Person, Situation oder ein Gefühl, das dich belastet.

 

2. Innehalten

Schließe die Augen, atme ruhig und spüre, was in dir auftaucht.

 

3. Die vier Sätze sprechen

Leise oder innerlich – langsam, mit Gefühl:

Es tut mir leid. 

Bitte vergib mir. 

Ich liebe dich.

Danke

- Dies ist der Dank von deinem Herzen, dass jetzt die Dinge  ihren Lauf nehmen und die beteiligten Energien sich durch die Liebe und Vergebung lösen werden

 

4. Gefühl annehmen

Erlaube, dass Emotionen auftauchen. Du musst nichts analysieren.

 

5. Loslassen

Vertraue darauf, dass sich etwas in dir ordnet.

 

Du musst nicht „merken“, dass etwas passiert – der Prozess wirkt oft still.

Diese Sätze wirken wie ein kleiner innerer Reinigungsprozess: Sie beruhigen das Nervensystem, lösen emotionale Spannung und bringen dich zurück in Kontakt mit dir selbst.

„Hoʻoponopono“ wird im Hawaiian Dictionary als eine geistige Reinigung definiert, als Familienkonferenz, in der zwischenmenschliche Beziehungen durch Gebet, Aussprache, Schuldbekenntnis, Reue und gegenseitige Vergebung wiederhergestellt werden.“ 

Die Tradition besteht noch bis heute. Ursprünglich wurde das Ritual durch einen Heilpriester, „kahuna lapaʻau“ durchgeführt.

Die 4 Mantrasätze sind also nicht „das“ Hoʻoponopono. Wichtig ist zu wissen, dass die Mantrasätze allein der ursprünglicher Form des Rituals nicht gerecht werden.

Es gibt unterschiedliche Ausführungen zur Reihenfolge und Formulierung der Sätze, wobei der Kern gleich bleibt. Im Rahmen der modernen Spiritualität, dienen dir Varianten dazu, das Ritual auch alleine ohne Familie durchführen zu können.

 

So das war die Zusammenfassung aus vers. Büchern und dem Internet. Jetzt noch meine persönliche Erfahrung mit Ho’oponopono. Das Ritual begleitet mich schon seit längerem, oder besser gesagt es ist immer wieder zu mir gekommen. Als erstes bin ich bei der Rise Up and Shine Uni von alaura Malina Seiler darauf gestossen. Später nochmals als ich in eine Hypnose Therapie ging. Zwei gute Bücher habe ich zu dem Thema gelesen. Ich führe das Ritual nur ab und an aus. Und immer alleine. Anfangs waren die Sätze etwas schwierig und stiessen bei mir auf Ablehnung. Wann sagt man schon zu sicher selbst man verzeiht sich und man liebt sich. Leider eher selten, genau deshalb ist das Ho’oponopono auch so schön. Ich mache dieses Ritual wenn es etwas gibt was ich mir selbst nicht verzeihen kann oder auch anderen. Aber auch wenn ich merke das ich eine Situation nicht annehmen kann. So habe ich die Möglichkeit ins Annehmen und Loslassen zu kommen. 

Probiere es für dich doch auch aus.